Pfarreien der Zukunft im Bistum Trier

Etwas wandelt sich:

 

Das Bistum Trier hat am 24. März 2017 den Entwurf seiner künftigen Raumgliederung vorgestellt: es sollen 35 „Pfarreien der Zukunft“ gegründet werden, die das christliche Leben besser unterstützen können. Das raumgliederung-ubersichtLeben findet weiterhin vor Ort statt – in den weit über 800 dann früheren Pfarreien und an unzählbar vielen anderen „Orten von Kirche“, die es zum Teil neu zu entdecken gilt.

Auf der Bistumshomepage können sie sich über die Raumgliederungskriterien, die nun folgende Resonanzphase und die meistgestellten Fragen informieren: http://www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/raumgliederung-pfarreien-der-zukunft/

Hier sind auch die Statements des Generalvikars Ulrich von Plettenberg und des Leiters der Teilprozessgruppe Raumgliederung Dechant Clemens Grünebach bei der Pressekonferenz am 24.03.17 zur Vorstellung des Entwurfes der Pfarreien der Zukunft zu lesen:
PK_170324_Plettenberg_Statement
PK_170324_Grunebach

Als Pfarreiengemeinschaft Rupertberg wollen wir mit Offenheit an den Entwurf herangehen und uns in die Resonanzphase einbringen.

Hier ist auch jeder Einzelne gefragt. Unter dem folgenden Link können Sie persönlich den Fragebogen zum Raumgliederungsentwurf beantworten und Ihre Meinung einbringen: http://www.resonanz-bistum-trier.de/

Vorentscheidung zu Vermögensfragen

In den Resonanzveranstaltungen zur Raumgliederung ist eine Frage immer wieder gestellt worden: Was passiert mit dem Vermögen der Pfarreien? Die Bistumsleitung nimmt dieses Anliegen sehr ernst: „Über Jahre haben Menschen das ihnen anvertraute kirchliche Vermögen mit großer Sorgfalt und Umsicht verwaltet, viele auch in schwierigen finanziellen Situationen.“ Die Bistumsleitung hat jetzt eine Vorentscheidung zur Vermögensfrage getroffen: Für jede Pfarrei der Zukunft wird eine Kirchengemeinde errichtet. Es gehe nicht darum, jetzt einfach alles „in einen Topf zu werfen“, betont Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg. „Wir möchten, dass die Verantwortung vor Ort bleibt – in einem guten Zusammenspiel von ehren- und hauptamtlich Mitarbeitenden.“ Auch in den Kirchengemeinden der Pfarrei der Zukunft werde es möglich sein, Zweckbindungen zu setzen, und sich auch finanziell für eine bestimmte Aktion oder ein Gebäude einzusetzen. „Gleichzeitig bauen wir darauf, dass sich die Menschen in den Pfarreien der Zukunft als Teil dieser Einheit verstehen und dafür Sorge tragen wollen, dass die Kirchengemeinde insgesamt finanziell so gut aufgestellt ist, dass das kirchliche Leben an ganz vielen Orten und in ganz unterschiedlichen Formen möglich ist.“ ….. Den vollständigen Presseartikel des Bistums finden Sie hier http://www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/35-pdz/vermoegensfragen-der-pfarreien/